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Autonom durch den Schnee: Das Robotik-Team ARTUS e.V. aus Stuttgart im Einsatz

Die Kowa-Teammitglieder haben kürzlich die Studierendengruppe ARTUS e.V. in Stuttgart besucht – ein engagiertes Team angehender Ingenieurinnen und Ingenieure, das sich darauf vorbereitet, Deutschland bei der Autonomous Snowplow Competition in den USA zu vertreten.
Und sie bauen nicht einfach irgendeinen Roboter: Sie entwickeln einen vollautonomen, kettengetriebenen Schneeräumroboter mit maßgeschneiderter Hardware, Echtzeitnavigation und fortschrittlicher Bildverarbeitungstechnologie. Ihr Ziel: Schnee erkennen, navigieren und räumen – unter härtesten Winterbedingungen, ganz ohne menschliches Eingreifen.

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Von der Idee zum Schneeräumroboter


Gegründet im Jahr 2024 entstand ARTUS e.V. aus einer Initiative der Universität Stuttgart. Das Institut für Navigation rief Studierende dazu auf, eine Robotikgruppe zu gründen und an einem internationalen Wettbewerb teilzunehmen. Etwa 20 Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen kamen zusammen und bildeten Teilteams für Hardware, Software und Bildverarbeitung.


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Das Ergebnis? Ein leistungsstarker autonomer Roboter mit dem Spitznamen "Lynx", ausgestattet mit Kettenantrieb, einem selbst entwickelten Akku und einem NVIDIA Jetson Nano als zentrales Steuerungssystem für die autonome Navigation in Echtzeit.


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Schnee erkennen unter extremen Bedingungen


Das Herzstück der Schneeerkennung ist die Kowa CoaX Rocket Edition Industriekamera. Bildverarbeitung ist für autonome Systeme unerlässlich – und bei einem Schneeroboter absolut entscheidend. Das ARTUS-Team nutzt eine Auswertung im HSV-Farbraum, um schneebedeckte Flächen auch bei schwierigen Licht- und Wetterverhältnissen zuverlässig zu identifizieren. „Wir haben uns für die Kowa CoaX Kamera entschieden, weil wir ein zuverlässiges Bildgebungssystem brauchen, das auch bei extremen Bedingungen – Kälte, Nässe, Schnee – funktioniert“, erklärt Teammitglied Andreas Gall.

Dank Echtzeit-Bildverarbeitung erkennt der Roboter Schneeareale auf dem Wettbewerbsfeld, fährt gezielt dorthin und beginnt mit dem Räumen. In Tests konnte das System Schneeanhäufungen sicher erkennen und entsprechend reagieren – ein entscheidender Faktor im Wettbewerb in den USA, wo Präzision und Autonomie alles sind.


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Über die USA hinaus – eine wachsende Mission


Die Autonomous Snowplow Competition ist das erste internationale Event für das Team, doch schon jetzt laufen die Planungen für weitere Projekte. Der Roboter soll auch beim Field Robot Event in Italien eingesetzt werden. Zusätzlich engagiert sich die Gruppe in der Nachwuchsförderung – etwa auf Wissenschaftsmessen und Schulveranstaltungen.


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Für ihren autonomen Schneeroboter „Lynx“ hat sich das ARTUS-Team für die KC300GC3CX entschieden – eine 3 MP Farbkamera mit IP67-zertifiziertem Gehäuse, das zuverlässig vor Wasser, Staub, Erschütterungen und Vibrationen schützt. Die perfekte Wahl für die rauen Winterbedingungen bei der Snowplow Competition. Ergänzt wird die Kamera durch das patentierte 2/3"-C-Mount-Objektiv LM8JCM-WP – ebenfalls wasserdicht und speziell für den Einsatz in rauen Umgebungen konzipiert. Diese Kombination sorgt für stabile Bildgebung – selbst bei härtesten Bedingungen.


Der Blick nach vorn


Mit einer Kombination aus Maschinenbau, Softwareentwicklung und Bildverarbeitung baut ARTUS weit mehr als nur einen Schneeroboter. Sie sammeln Praxiserfahrung, fördern internationale Zusammenarbeit und schaffen eine Plattform für zukünftige Innovationen.

Folgen Sie ARTUS e.V. auf Instagram oder LinkedIn, um zu erfahren, wie es weitergeht.


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